Abstracts der Hauptvorträge und der Workshops

Hauptvortrag
von Dr. Anna Fuchs, Universitätsklinik Heidelberg

Von den Eltern zum Kind: Mechanismen der Weitergabe von Belastung

Bisherige Forschungsergebnisse untermauern die Relevanz intrapersoneller Folgen von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch. Es konnte gezeigt werden, dass Eltern mit frühen Belastungserfahrungen eher an einer psychischen Störung erkranken als Eltern ohne diese Erfahrungen, dass sie einen niedrigeren sozio-ökonomischen Status und sogar physiologische Auffälligkeiten aufweisen. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse stellt sich nun die Frage, inwieweit frühe Belastungen der Eltern sowie deren psychische Gesundheit Einfluss auf die nächste Generation nehmen, und welche Faktoren diese Einflüsse vermitteln. Diskutierte Mechanismen stellen beispielsweise der potentiell erhöhte Erziehungsstress oder verändertes Erziehungsverhalten dar. Diese Faktoren können durch elterliche Belastung und psychische Gesundheit beeinflusst werden und haben wiederum Konsequenzen für die Lebensqualität und psychische Gesundheit der Kinder. Im Rahmen des Vortrags sollen hierzu aktuelle Forschungsergebnisse berichtet, drängende Forschungsfragen beleuchtet und Folgen für Prävention und klinische Praxis diskutiert werden.

Hauptvortrag
von Dr. Charles-Édouard Rengade
Psychiater und Psychotherapeut FMH, Direktor, Psyché, Psychotherapie-Zentrum

„Von familiärer Inkompetenz zu psychischem Wohlergehen. Welche familiären Fähigkeiten verhindern psychische Störungen“

Nicht alle Eltern haben die gleiche Erziehungskompetenz. Einige verringern oder schützen vor verschiedenen psychischen Störungen, andere können sie verschlimmern. Ausserdem können psychische Störungen von Kindern oder deren Eltern die Erziehungsfähigkeit beeinflussen bzw. verändern. Wir sollten deswegen eher von einer familiären Fähigkeit sprechen und den Begriff von intrafamiliären psychischen Ressourcen verwenden, da auch die Kinder, Grosseltern, Verwandte einen Einfluss auf das familiäre System haben.

Psychische Krankheiten stellen eine Herausforderung für Fachpersonen dar, die betroffene Familien unterstützen und die diesen angemessene Hilfeleistung zur Verfügung stellen, ohne deren familiären Ressourcen in Frage zu stellen. Der Einsatz von bestimmten Instrumenten sowie Ratschlägen kann psychische Schwierigkeiten in bestimmten Situationen sogar verschlimmern. Wie können wir dieses Problem lösen?

Die Konferenz wird sich mit dem Thema in vier Phasen befassen: Definition und Bewertung der elterlichen Fähigkeiten, Auswirkungen von psychiatrischen Störungen der Eltern und/oder der Kinder auf die elterlichen Fähigkeiten, die Ressourcen und Reziprozität der Familie als Alternative sowie die Aufgaben des Betreuungsnetzwerks (Was sind die Risiken? Welche Hilfeleistungen gibt es? Wie werden sie angewendet?).

 

 

Dr. phil. Sarah King, Psychologin, Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie Bern

„Betroffene im Gespräch – Film und Podium“

„Erben meine Kinder meine Krankheit?“, „Schade ich mit meinem Verhalten meinen Kindern?“, „Bin ich schuldig?“, „Werde ich mal krank wie meine Mutter und darf ich überhaupt gesünder sein als sie?“: Mit diesen und weiteren Fragen zur transgenerationalen Weitergabe psychischer Belastungen kennen sich Betroffene aus. Sie sind die eigentlichen Experten: Es braucht ihre Erfahrungen, um zu wissen, wo und wie präventive Massnahmen sowie Unterstützung angezeigt und hilfreich sind. Indem sie über ihre Erfahrungen reden, machen sie ausserdem vielen anderen betroffenen Kindern und Eltern Mut Stigmata zu überwinden und Hilfe anzunehmen. Dieser Mut wie auch das Teilen und Mitteilen von Erfahrungen kann Hoffnung generieren und Ängste abbauen. Sowohl Kinder psychisch belasteter Eltern wie auch psychisch belastete Eltern selbst teilen an dieser Tagung ihre Erfahrungen in Film und Podium mit den Tagungsbesucherinnen und -besuchern.

Workshops

Workshop 1

Valoriser les ressources auprès d’une famille touchée par une situation de schizophrénie 

von Dr. Charles-Édouard Rengade, Psychiatre-Psychothérapeute FMH, Directeur, Psyché, centre de psychothérapies

  • La situation d’une famille où la mère souffre d’une schizophrénie paranoïde d’évolution continue (F20.00 de la CIM-10) sera présentée comme base d’échange entre les différents participants.
    Les objectifs seront de relever les ressources de cette famille, les moyens de les valoriser pour diminuer l’impact du trouble psychique auprès des parents et en prévenir l’émergence chez les enfants.
    Comment construire un réseau d’entraide adéquat sans disqualifier les ressources de cette famille ?

Workshop 2

Vorstellung eines Diagnostik-Tools zur Diagnose von Bindungsstörungen

von Dr. Anna Fuchs, Universitätsklinik Heidelberg

 

  • Die Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen führen zu können, wird als zentral für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen identifiziert.
    Die Bindungstheorie definiert Interaktion zwischen Kindern und ihren Bezugspersonen als „Blaupause“ für zukünftige Beziehungen.
    Bei kindlichen Bindungsstörungen sind sowohl die Fähigkeit, Beziehungen aufzunehmen, als auch die Eltern-Kind-Interaktion in hohem Maße beeinträchtigt. Im Vergleich zu anderen Störungsbildern gab es bislang jedoch nur geringe Forschungsanstrengungen, die beiden Formen der Bindungsstörung besser verstehen und erkennen zu können.
    Dementsprechend hinkt auch die Entwicklung verlässlicher Diagnostikinstrumente den Bedürfnissen der klinischen Praxis hinterher. In diesem Workshop soll ein in Heidelberg zusammengestelltes und aus dem Englischen übersetztes Komplettpaket zur Diagnostik der Bindungsstörung vorgestellt werden. Das dazugehörige Interview kann auch in Teilen bereits eingeübt werden, so dass es bei Bedarf in der eigenen klinischen Praxis angewendet werden kann.

Workshop 3

Beratungen in der Schulsozialarbeit mit Kindern von psychisch belasteten Eltern

von Lara Leuthold, Schulsozialarbeiterin, Stadt Bern Gesundheitsdienst

 

  • Schulsozialarbeitende sind oft eine der ersten Anlaufstellen für Kinder mit jeglichen Sorgen. Auch wenn es einem Elternteil nicht so gut geht, nehmen Schüler und Schülerinnen dann teilweise entweder durch ihre Lehrpersonen oder auch von sich aus mit den Schulsozialarbeitenden Kontakt auf. Anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis wird in diesem Workshop aufgezeigt, wie Schulsozialarbeitende in der Stadt Bern Beratungen mit Kindern von psychisch belasteten Eltern gestalten und wer Kooperationspartner sein können.

Workshop 4

„Gemeinsam Wege finden – Psychosoziale Unterstützung bei Familien mit Kleinkindern im Kontext von Armut und Migration – Möglichkeiten und Grenzen des Hausbesuchsprogramms schritt:weise, einem sekundär -präventiven Angebot der frühen Förderung“

von Gabriele Krebs, Sozialarbeiterin FH, Gemeinde Ostermundigen, Jugend/Familie, Koordination Programm schritt:weise und Mona Baumann, Sozialarbeiterin FH, Stadt Bern Gesundheitsdienst, Programmleitung Frühförderung primano

  • Auswirkungen von Armut und Stress in prekären Lebenslagen und die damit verknüpften Gesundheitsrisiken werden häufig transgenerational weitergegeben.
    Das Hausbesuchsprogramm schritt:weise geht von den Entwicklungsbedürfnissen der Kleinkinder aus und unterstützt die Eltern darin, Beziehung aufzubauen, Entwicklungsrisiken in belasteten Lebenssituationen zu verringern und gesundheitsfördernde Erziehungs- und Handlungskompetenzen zu erweitern.
    Die enge Zusammenarbeit zwischen geschulten Laien unterschiedlicher sprachlicher und kultureller Herkunft und einer Fachkraft der Sozialarbeit ist für die Unterstützung der Eltern ein zentraler Faktor um Selbstwirksamkeit aufzubauen.
    Der Workshop stellt das Setting des Hausbesuchsprogramms kurz vor und erläutert an konkreten Beispielen die Arbeitsweise und die alltäglichen Herausforderungen.
    In der anschließenden Diskussion gehen wir der Frage nach, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Hausbesuchsprogramm schritt:weise und  –den Fachstellen der psychosozialen und sozialpsychiatrischen Versorgung gelingt, bzw. verbessert werden kann.

Workshop 5

„Früherkennung und frühzeitige Unterstützung für Kinder psychisch belasteter Eltern: Welche Stolpersteine gibt es und wie kann ihnen in der interdisziplinären Zusammenarbeit begegnet werden?“

von Daniela Bleisch, lic. phil., Kinder- und Jugendpsychologin und -psychotherapeutin FSP, Mütter- und Väterberatung Kanton Bern undNicole Aebischer, MA Sozialwissenschaften, Mütter- und Väterberatung Kanton Bern

  • Studien zeigen: Kinder von Eltern mit psychischen Störungen haben ein erhöhtes Risiko, selbst psychisch zu erkranken und Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln. Fachlich ist unumstritten, dass eine frühzeitige Erkennung und fachliche Hilfestellung die Eltern unterstützt, ihre Betreuungs-, Erziehungs- und Schutzaufgaben entsprechend dem Bedürfnis des Kindes wahrzunehmen. Gerade im Frühbereich (0-5 Jahre) kommt dem eine besondere Bedeutung zu, denn kleine Kinder sind im besonderen Mass abhängig von ihrem familiären und sozialen Umfeld.
    Doch welche Angebote und Arbeitsweisen sind in der Praxis erfolgsversprechend? Im Workshop werden exemplarisch am Kooperationsmodell der Mütter- und Väterberatung mit dem Hebammenverband und dem “Hausbesuchsangebot plus” zwei Ansätze vorgestellt. Dabei sind die Workshop-Teilnehmenden eingeladen, in einem Erfahrungsaustausch eigene Best-Practice Beispiele einzubringen sowie Stolpersteine und Erfolgsfaktoren der frühzeitigen Unterstützung von Kindern psychisch belasteter Eltern zu diskutieren.

Workshop 6

„Psychisch kranke Eltern im Beratungskontext“

von Ariane Stauber, M.Sc. Psychologin, Dipl. Erziehungsberaterin, Erziehungsberatung des Kantons Bern und Corina Nyffeler, Psychologin, Erziehungsberatung des Kantons Bern

 

  • Kinder psychisch kranker Eltern sind zahlreichen und vielfältigen Risikofaktoren ausgesetzt und werden mit deutlich erhöhter Wahrscheinlichkeit in ihrem Entwicklungsverlauf selber einmal psychisch erkranken. Als besonders wichtige Schutzfaktoren für die Entwicklung des Kindes gelten ein altersentsprechendes Wissen über und Verständnis für die elterliche Krankheit. Wie zahlreiche Studien belegen, wünschen sich psychisch kranke Eltern bei dieser Wissensvermittlung oft Unterstützung. Ein weiterer zentraler Schutzfaktor liegt beim offenen Umgang mit der Krankheit innerhalb der Familie.Wie können psychisch kranke Eltern im Beratungskontext in ihrer Elternrolle und im Umgang mit ihrer Erkrankung unterstützt werden? Wie können deren Kinder im Umgang mit der familiären Situation unterstützt und in ihrer Entwicklung gestärkt zu werden?Im Workshop werden diese Fragen diskutiert, sowie ein Instrument für die Psychoedukation mit den Eltern vorgestellt.

Workshop 7

« Comment s’occuper de la dérégulation des mécanismes d’attachement ? »

von Emmanuel Schwab, Dr. psych.-psychothérapeute FSP, Service psychologique pour enfants et adolescents, St-Imier

 

  •  Les problèmes psychiques peuvent en bonne part être compris comme des tentatives de régler les mécanismes d’attachement : l’anxiété peut ainsi être comprise comme une manière d’activer le lien.
    A cette régulation « interne », il faut ajouter des mécanismes relationnels, des effets de « résonnance » amplificatrice, ou à l’inverse d’inversion des dynamiques.
    Ces « effets-miroir » provoquent des cercles vicieux qui ne sont désirés par aucun des acteurs mais doivent être repérés attentivement.
    Anxiété, dépression, agitation, nous tenterons de repérer les différentes modalités de transmission qui peuvent se produire entre des partenaires d’attachement.

Workshop 8

Förderung der seelischen Gesundheit – Bedeutung und Chance eines ausserfamiliären Netzes

von Martina Buchli, Fachmitarbeiterin Prävention, MA Soziale Arbeit, Stiftung Berner Gesundheit

 

  • « (…) die Vorstellung, dass alle Kinder auch über schützende Kräfte verfügen, kann ein Stück von dem Optimismus generieren, den wir zur Meisterung der heutigen pädagogischen Aufgaben dringender denn je brauchen» (Opp 1999: 241).
    Die Bedeutung von sogenannten kompensatorischen Beziehungen, also z.B. Personen aus dem erweiterten Familienkreis, Freunde und pädagogische Fachpersonen, wird in der Resilienzforschung immer wieder betont. Gerade für Kinder psychisch belasteter Eltern können solche Personen eine tragende Rolle einnehmen und sie in ihrer Resilienz stärken. Dafür gilt es etwas unter dem Begriff zu verstehen, sich der Bedeutung der eigenen Rolle bewusst zu sein, eine resilienzförderliche Haltung zu leben und Ansätze und Methoden zur Förderung zu kennen.
    Im Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit dem Begriff Resilienz und den förderlichen Faktoren auseinander. Sie werden angeregt ihre Rolle als (mögliche) kompensatorische Bezugsperson zu reflektieren und erhalten methodische Anregungen zur Resilienzförderung in ihrem Berufsalltag.

Workshop 9

„Für Sie gelesen: Wirksamkeit von Präventionsprogrammen für Kinder psychisch kranker Eltern – ein Literaturüberblick“

von Dr. med. Eliane Siegenthaler MPH, Chefärztin, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJP), Stationärer Bereich und Tageskliniken Bern, UNIVERSITÄRE PSYCHIATRISCHE DIENSTE BERN (UPD)

 

  • Viele methodisch unterschiedliche Präventionsprogramme, die für werdende kranke Mütter, junge kranke Mütter, kranke Eltern, Familien mit einem kranken Elternteil oder auch Kinder/Jugendliche von kranken Eltern konzipiert wurden, wurden wissenschaftlich ausgewertet und publiziert. Dabei werden jeweils mehrere Ergebnisfaktoren angeschaut wie zum Beispiel: Reduktion von Neuerkrankungen der Kinder, sichere Eltern-Kind-Beziehung, Wissenszuwachs über die Erkrankung und viele mehr.
    In der Literatur werden in Übersichtsartikeln und Meta-Analysen die aktuellen Ergebnisse zusammengetragen und analysiert.
    Ich stelle ihnen einen Überblick über die beforschten Programme, sowie deren Ergebnisse zusammen und werde eine kritische Gewichtung der jeweiligen Aussagen machen.

Workshop 10

„Umgang mit Stress und Training der interpersonalen Emotionsregulation zur Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern“

von Prof. Dr. Nadine Messerli, Klinische Kinderpsychologie und Biologische Psychologie, Universität Freiburg und Prof. Dr. Simone Munsch, Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Freiburg

 

  • Eine beeinträchtige Stressreaktivität und Defizite in der Emotionsregulation spielen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen bei Einzelpersonen und bei der Transmission psychischer Erkrankungen in Familien eine wichtige Rolle. Im Workshop werden biologische, psychologische und soziale Komponenten des Stresserlebens bzw. der Emotionsregulation in unterschiedlichen Entwicklungsphasen eingeführt. Die Besonderheit präventiver und therapeutischer Ansätze bei Kindern psychisch kranker Eltern besteht im parallelen Training der Eltern und Bezugspersonen, mit dem Kind altersangepasst zum Umgang mit und der Bewältigung von Stressoren zu kommunizieren. Dabei steht die Sensitivität für die individuellen Bedürfnisse des Kindes und Jugendlichen im Vordergrund. Kind- und jugendlichenzentrierte Interventionen beinhalten Strategien zum besseren Verständnis der Situation, zur Selbstregulation sowie zur Stärkung von Ressourcen. Entsprechende evidenzbasierte Interventionen werden im Workshop eingeführt und exemplarisch trainiert.

Moderatoren

Dr. Charles-Édouard Rengade

Le dr méd. Charles-Edouard Rengade est psychiatre FMH d’adultes, d’adolescents et d’enfants, psychothérapeute en thérapies cognitives et comportementales. Il est titulaire d’un master en études psychanalytiques, d’un CAS en psychiatrie forensique et d’une surspécialisation en addictologie. Il a écrit entre autres, Parent confiant, enfant heureux (2015) et Vivre mieux avec son impulsivité (2011) chez Odile Jabob, et La psychothérapie : approches comparées par la pratique. (2014) chez Masson.

Après avoir dirigé le Service de psychiatrie de l’enfant et de l’adolescent du Nord Vaudois au CHUV et le département de psychiatrie de l’adulte au CNP, il a ouvert Psyché, centre de psychothérapies
( https://psyche-sa.ch/ ) à Neuchatel fin 2017, qui réunit une vingtaine de psychiatres et de psychologues autour d’une pratique psychothérapeutique intégrative, complémentaire et respectueuse des compétences de chacun au service des personnes consultants.

Dr. Anna Fuchs

Dr. Anna Fuchs leitet als Psychologin 2017 stellvertretend die durch Prof. Michael Kaess geführte Forschungssektion „Translationale Psychobiologie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ am Universitätsklinikum Heidelberg in Deutschland. Seit 2011 forscht sie im nationalen Forschungsverbund „Understanding and Breaking the Intergenerational Cycle of Abuse“ (UBICA) und promovierte zum Thema „Generationenübergreifende psychische und physische Folgen kindlicher Stressbelastungen“. Ihren wissenschaftlichen wie auch klinischen Schwerpunkt setzt Frau Fuchs nun seit einigen Jahren mit ihrer Forschung zu den psychologischen und physiologischen Grundlagen der Beziehung zwischen gesunden und psychisch kranken Eltern und Kindern/Jugendlichen fort.